Deindustrialisierung: Top-Ökonom spricht von Todesurteil für den Industriestandort
Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, hat der deutschen Energiepolitik ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt: „Die energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns.“ Deutschland habe sich politisch dazu entschieden, ein Land zu sein, in dem Energie knapp und teuer ist.
Was Fuest beschreibt, ist kein konjunkturelles Tief, kein vorübergehender Trend – es ist ein struktureller Bruch. Das Ergebnis jahrelanger ideologisch getriebener Energiepolitik, die Deutschlands Industrie in eine Abwärtsspirale getrieben hat. Stahl, Chemie, Aluminium – Branchen, die das Fundament der Volkswirtschaft bilden. Sie verlieren ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht durch Kriege, Naturkatastrophen oder unvorhersehbare Krisen, sondern durch verfehlte Entscheidungen aus Berliner Hinterzimmern. Atomausstieg, Energiewende, CO₂-Abgabe, der Bruch mit günstigem russischen Gas – Fehler reiht sich an Fehler. Die einst starke und in vielen Bereichen führende Industrie Deutschlands leidet extrem darunter – die Stein der Deindustrialisierung Deutschlands wurde angestoßen und droht sich zu einer Lawine zu entwickeln, welche die Wirtschaft erdrückt.
Auch die Bürger geraten zunehmend unter Druck
Was steigende Energiekosten für jeden einzelnen Bürger bedeuten, ist klar: Explodierende Heizkosten und steigende Kraftstoffpreise bringen immer mehr Menschen an ihre finanziellen Grenzen – besonders Rentner. Wenn Ausgaben kontinuierlich steigen, während Rentenzahlungen real sinken, entsteht eine gefährliche Schieflage.
Das Rentenniveau befindet sich seit Jahren im Sinkflug: von rund 55 Prozent im Jahr 1990 auf heute etwa 48 Prozent. Diejenigen, die über Jahrzehnte mit harter Arbeit die wirtschaftliche Grundlage des Landes geschaffen haben, werden vom Staat eiskalt im Stich gelassen – eine sozialpolitische Farce. Und die Entwicklung dürfte sich weiter zuspitzen. Aufgrund struktureller Unterfinanzierung wird das Rentenniveau auch künftig sinken. Wer kurz vor dem Ruhestand steht, steht auf einem wackligen Fundament.
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Das ifo-Urteil: Ein Satz wie ein Donnerschlag
Clemens Fuest ist nicht irgendwer. Als Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München gilt er als einer der renommiertesten Ökonomen des Landes. Umso schwerer wiegt daher, was er am 13. März 2026 gegenüber The Pioneer äußerte: „Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns“.
Die Diagnose ist brutal, aber klar und entspricht leider nun mal der Realität: Deutschland hat sich politisch dafür entschieden, ein Land zu sein, in dem Energie knapp und teuer ist. Die gravierenden Fehlentscheidungen, die die Berliner Politikerkaste in den vergangenen Jahren getroffen hat, wiegen schwer.
Was ist überhaupt die energieintensive Industrie?
Neben privaten Haushalten und dem Verkehrsbereich zählt die Industrie zu den zentralen Energieabnehmern in Deutschland. Mehr als ein Viertel des gesamten Energieverbrauchs entfällt auf industrielle Produktionsprozesse.
Als energieintensiv gelten Branchen, bei denen der Anteil der Energiekosten an der Bruttowertschöpfung besonders hoch ist. Dazu zählen in der Bundesrepublik Deutschland vor allem Chemie, Metall, Glas und Papier.

Diese Branchen sind das Rückgrat industrieller Wertschöpfungsketten. Zwei eindrückliche Beispiele: Ohne bezahlbaren Stahl gibt es keine Autos, ohne günstige Chemieprodukte keine Medikamente, Kunststoffe oder Düngemittel.
Deindustrialisierung made in Germany – Das steckt hinter den hohen Energiepreisen
Nach der Katastrophe von Fukushima 2011 beschloss die Bundesregierung unter Angela Merkel den Atomausstieg. Die letzten drei deutschen Kernkraftwerke wurden im April 2023 abgeschaltet – mitten in einer Energiekrise, ausgelöst durch den Wegfall russischer Gaslieferungen und den Umstieg auf teures LNG. Ein Timing, das kaum zu verteidigen ist.
Die Kernkraft lieferte über Jahrzehnte günstigen Strom. Ihre Abschaltung riss eine tiefe Lücke in die Energieversorgung – eine Lücke, die der Ausbau erneuerbarer Energien bis heute nicht schließen konnte.
Die Deindustrialisierung – und ihre Abhängigkeit vom Wetter
Parallel zur Abschaltung der letzten Kernkraftwerke wurde der politische Fokus zunehmend auf den Ausbau erneuerbarer Energien gelegt – vor allem Wind- und Solarkapazitäten wurden kontinuierlich erweitert. Das erklärte Ziel: bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen.
Problematisch ist jedoch die wachsende Abhängigkeit von diesen Energieträgern. Im Januar 2026 lag ihr Anteil an der Stromerzeugung bereits bei rund 51 Prozent. Das Kernproblem: Sowohl Wind- als auch Solarenergie sind stark wetterabhängig. In Phasen mit wenig Wind oder geringer Sonneneinstrahlung – besonders in den Wintermonaten – wird kaum Strom erzeugt. Die Folge sind Versorgungsengpässe und steigende Preise, unter denen Industrie und Verbraucher gleichermaßen leiden. Solche Phasen werden als Dunkelflauten bezeichnet – und sie sind keine Seltenheit.
Preisspitzen: So hoch steigen die Strompreise während Dunkelflauten
Auch anhand konkreter Zahlen lässt sich zeigen, wie stark Energiepreise unter ungünstigen Wetterbedingungen ansteigen können. Besonders die sogenannten Dunkelflauten im November und Dezember 2024 sorgten für erhebliche Aufmerksamkeit. An mehreren Tagen kletterte der Preis pro Megawattstunde zeitweise auf über 300 Euro, in Spitzen sogar auf mehr als 900 Euro – ein massiver Anstieg im Vergleich zum Jahresdurchschnitt von rund 79 Euro.
Speicherproblematik – warum Deutschland Engpässe nicht ausgleichen kann
Ausreichende Speicherkapazitäten würden die Wetterabhängigkeit erneuerbarer Energien entschärfen – doch genau daran fehlt es. Statt einer stabilen Energieversorgung entsteht ein strukturelles Risiko: Ohne ausreichende Speicher wird jede Dunkelflaute zur Belastungsprobe für das gesamte System.
Die Zahlen sprechen für sich: Die installierte Batteriespeicherkapazität liegt laut einer Analyse im Auftrag der Bundesnetzagentur bei gerade einmal rund 25 GWh – genug für etwa 26 Minuten des nationalen Strombedarfs. Bis 2030 wird eine Vervierfachung auf 100 GWh angestrebt, doch selbst das wird bei steigendem Anteil erneuerbarer Energien nicht ausreichen, um saisonale Schwankungen vollständig auszugleichen.
Das Fazit ist ernüchternd: Während Wind- und Solaranlagen quasi aus dem Boden gestampft wurden, blieb der Ausbau der dringend benötigten Speicher auf der Strecke. Ideologische Ziele wurden ohne Rücksicht auf praktische Umsetzbarkeit oder langfristige Planung vorangetrieben – ein weiteres Armutszeugnis Berliner Energiepolitik.
Kernenergie aus dem Ausland: Ja – aus Deutschland: Nein
Was Deutschland stattdessen tut, ist Strom zu importieren, unter anderem auch Atomstrom aus Frankreich. Neben Dänemark und den Niederlanden war Frankreich im Jahr 2025 einer der wichtigsten Stromlieferanten für Deutschland. Daten des Fraunhofer-Instituts zufolge stammten im vergangenen Jahr insgesamt rund 23 Prozent der Stromimporte aus Kernenergie.
Dies wirft berechtigte Fragen auf – zumindest für kritische Beobachter der Energiepolitik: Warum importiert Deutschland Atomstrom, verzichtet aber gleichzeitig auf eigene Produktion? Die Widersprüchlichkeit der deutschen Wirtschaftspolitik – und damit die umso mehr angeschobene Prozess der Deindustrialisierung – wird dadurch einmal mehr offengelegt.
Teures Gas – so problematisch war die Einstellung russischer Gaslieferungen
Neben strukturell hohen Strompreisen belasten auch die Gaskosten die energieintensive Industrie nach wie vor massiv. Bis zum Beginn des Ukraine-Konflikts im Februar 2022 bezog Deutschland über Jahrzehnte hinweg rund 55 Prozent seines Erdgases vergleichsweise günstig und zuverlässig aus Russland. Mit dem politisch beschlossenen Lieferstopp im Herbst 2022 fiel diese Versorgungsgrundlage jedoch von einem Tag auf den anderen weg.
Um die entstandenen Engpässe zu kompensieren, entschied Wirtschaftsminister Habeck, russisches Pipeline-Gas durch Flüssigerdgas (LNG) zu ersetzen – eine Entscheidung mit erheblichen Konsequenzen. Denn LNG ist deutlich teurer als herkömmliches Pipeline-Gas, in manchen Fällen sogar um das Doppelte. Der Grund liegt im aufwändigen Prozess: Das Gas muss bei rund minus 162 Grad Celsius verflüssigt, per Spezialschiff aus den USA importiert und nach der Ankunft wieder regasifiziert werden – jeder dieser Schritte ist mit immensen Kosten verbunden.
Die Folge war ein Preisschock historischen Ausmaßes. Auch wenn sich die Preise von ihren Höchstständen der Jahre 2022 und 2023 etwas erholt haben, bleibt der Druck dauerhaft erhöht. Laut der Gaspreisanalyse 2026 des BDEW lagen die Gaspreise für Industriekunden im ersten Halbjahr 2025 bei durchschnittlich 5,0 ct/kWh – gegenüber lediglich 2,9 ct/kWh im ersten Halbjahr 2015.
Die CO₂-Zwangsabgabe und steigende Energiekosten: Zwei Hauptfaktoren der Deindustrialisierung
Der kontinuierlich steigende CO₂-Preis, geregelt über den europäischen Emissionshandel (EU-ETS), hat in den vergangenen Jahren zusätzlich dazu beigetragen, dass die Energiekosten für die heimische Industrie immer weiter steigen. Das zugrundeliegende Prinzip ist das sogenannte „Cap and Trade“: Die EU legt eine Obergrenze für den Emissionsausstoß fest. Unternehmen, die fossile Energieträger nutzen, müssen Emissionsrechte in Form von Zertifikaten erwerben – zu einem Preis, der sich über Angebot und Nachfrage bestimmt. Da die EU die Menge der im Umlauf befindlichen Zertifikate regelmäßig reduziert, entsteht ein künstlicher Verknappungseffekt, der bei hoher Nachfrage – insbesondere durch energieintensive Branchen – zu einem deutlichen Anstieg der CO₂-Preise führt.
| Wenn Energiekosten die Inflation anheizen
Steigende CO₂-Preise wirken wie ein stiller Multiplikator im Wirtschaftskreislauf. Was zunächst als Kostenfaktor für Industriebetriebe erscheint, setzt schnell eine Kettenreaktion in Gang, die am Ende jeden Verbraucher trifft. Der Mechanismus ist dabei denkbar einfach: Steigen die Energiekosten für Hersteller, steigen in der Folge auch die Produktionskosten – für Stahl, Chemikalien, Düngemittel, Kunststoffe. Diese Mehrkosten werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette weitergegeben: vom Produzenten an den Verarbeiter, vom Verarbeiter an den Händler, vom Händler an den Endverbraucher. Das Ergebnis: höhere Preise für Alltagsgüter – von Lebensmitteln über Baumaterialien bis hin zu Medikamenten. Hinzu kommt ein zweiter Effekt: Energieintensive Unternehmen, die unter dem Kostendruck ihre Produktion drosseln oder ins Ausland verlagern, hinterlassen Versorgungslücken auf dem heimischen Markt. Weniger Angebot bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage treibt die Preise zusätzlich nach oben – ein klassischer inflationärer Impuls. Für Sparer und Rentner ist diese Entwicklung besonders gravierend: Während die Kaufkraft des Ersparten durch Inflation schleichend sinkt, steigen die Lebenshaltungskosten spürbar. Wer sein Vermögen ausschließlich in Bargeld oder niedrig verzinsten Sparkonten hält, verliert real an Wert – Jahr für Jahr. Gold und Silber bieten sich vor dem Hintergrund steigender Inflation besonders als Anlageobjekte an. |
Stahl, Chemie, Aluminium: Die Frontlinie der Deindustrialisierung
Wie stark die energieintensive Industrie in den vergangenen Jahren unter den steigenden Energiekosten gelitten hat, lässt sich besonders gut am Beispiel der Chemiebranche verdeutlichen. Die Auslastung der Produktionsanlagen erreichte im Jahresdurchschnitt 2025 lediglich 72,5 Prozent – deutlich unter der wirtschaftlich notwendigen Schwelle von 82 Prozent. Im zweiten Quartal 2025 fiel sie mit 71,7 Prozent sogar auf den niedrigsten Stand seit 1991.
Die Erklärung ist einfach: Steigende Betriebskosten schmälern die Margen, wodurch deutsche Unternehmen auf dem globalen Markt keine wettbewerbsfähigen Preise mehr anbieten können. Die Konkurrenz – vor allem aus Fernost – produziert unter deutlich niedrigeren Betriebskosten und kann entsprechend günstiger anbieten. Die Folge: Die Auftragslage deutscher Unternehmen geht zurück, finanzielle Probleme häufen sich.
Die großen Chemiekonzerne ziehen daraus Konsequenzen. BASF etwa hat sein Stammwerk in Ludwigshafen bereits mehrfach zurückgebaut – Anlagen wurden stillgelegt, Sparprogramme aufgelegt, Stellen gestrichen. Parallel dazu investiert der Konzern Milliarden in neue Werke in Louisiana und China – Regionen, in denen Energie günstiger ist und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich attraktiver sind.
Der internationale Vergleich: Deutschland verliert den Anschluss
Um das Ausmaß der „Energiepreiskrise‟ in Deutschland zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf andere Volkswirtschaften. In vielen Ländern, vor allem in den großen Volkswirtschaften, liegen die Kosten deutlich niedriger – insbesondere beim Strom. Während Industriestrom in Deutschland aktuell (je nach Abnahmemenge und Entlastungen rund 17-20 Cent pro Kilowattstunde kostet, liegt der Preis in China bei etwa 8 Cent – also teils nur etwa halb so hoch. Auch in den USA und anderen außereuropäischen Standorten bewegen sich die Preise in der Regel deutlich unterhalb der Marke von 10 Cent.
Was auf den ersten Blick wie ein vergleichsweise kleiner Unterschied pro Kilowattstunde erscheint, summiert sich bei einem jährlichen Verbrauch von Millionen Kilowattstunden zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil in Millionenhöhe – und facht die Tendenz zur Deindustrialisierung Deutschlands mit an. Vor diesem Hintergrund ist es wenig überraschend, dass deutsche Unternehmen zunehmend Kapazitäten im Inland reduzieren und Produktion sowie administrative Bereiche in kostengünstigere Regionen verlagern.
Industriestrompreis zulasten der Steuerzahler
Die Bundesregierung hat auf die hohen Energiepreise reagiert: Ab Mitte 2026 soll ein staatlich subventionierter Industriestrompreis von 5 Cent pro Kilowattstunde für rund 2.000 der energieintensivsten Betriebe gelten. Auf den ersten Blick klingt das vielversprechend – der vergünstigte Tarif könnte dazu beitragen, dass Unternehmen wieder profitabler wirtschaften und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
Doch das Modell hat auch Schattenseiten. Finanziert wird es aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF), der sich aus Einnahmen der CO₂-Bepreisung speist – und damit letztlich vom Steuerzahler. Zudem stößt Kritikern bitter auf, dass der vergünstigte Tarif an Bedingungen geknüpft ist: Unternehmen sind verpflichtet, in Klimaschutzmaßnahmen zu investieren, um überhaupt von den reduzierten Strompreisen profitieren zu können. Nicht nur Deindustrialisierung, sondern auch Planwirtschaft, die nur klimaideologische Produktion belohnt.
Folgen der Deindustrialisierung: Hunderttausende Stellen gehen verloren – Arbeitsmarkt-Daten sprechen Bände
Auch anhand der Arbeitsmarkt-Zahlen wird deutlich, wie stark die hohen Standortkosten die heimische Industrie finanziell belastet: Um Kosten einzusparen, wurden zuletzt massiv Stellen gekürzt. Im Jahr 2025 wurden in der deutschen Industrie mehr als 124.000 Arbeitsplätze abgebaut – fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Seit dem Höchststand im Jahr 2018 sind in der deutschen Industrie insgesamt über 170.000 Stellen verloren gegangen.
Erfahren Sie in dem Artikel Industriekern im Rückwärtsgang: Baden-Württemberg rutscht ab, warum das „Autoländle“ als Export- und Innovationsmotor immer mehr ins Stocken gerät
Das Schlimmste: Besserung ist keine in Sicht. Der gravierende Arbeitsplatzverlust wird wohl genau so weitergehen. Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) planen inzwischen vier von zehn Industriebetrieben Stellen abzubauen – in der energieintensiven Branche ist die Quote sogar noch höher.
Wirtschaftspolitisches Versagen trifft jeden Bürger – handeln Sie jetzt
Doch was sich in den Fabrikhallen und Chemieparks Deutschlands abspielt, bleibt nicht dort. Jeder Arbeitsplatz, der in der energieintensiven Branche verloren geht, zieht weitere mit sich – beim Zulieferer, beim Dienstleister, in der Region: Die Folgen wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen – und letztlich der Deindustrialisierung – haben am Ende die Bürger zu tragen, die in die Sozialsysteme einzahlen und Steuern abzuführen. Sie verlieren ihren Job und damit ihre Lebensgrundlage. Ganze Familien rutschen in die Armut.

(Quelle: x.com)
Immer mehr Menschen ziehen daraus die richtige Konsequenz: Sie vertrauen die Sicherung ihres Vermögens nicht länger einem System an, das sich als unzuverlässig erweist und die wirtschaftliche Grundlage des Landes durch Fehlentscheidungen zu Grunde richtet – sondern setzen auf reale Werte, auf Anlagen, die unabhängig von politischen Fehlentscheidungen bestehen und langfristig an Wert gewinnen.
Fazit: Das Fundament einer Volkswirtschaft bröckelt – und Berlin schaut zu
Clemens Fuest hat das ausgesprochen, was Berliner Politiker seit Jahren vermeiden: Die energieintensive Industrie hat bedingt durch politische Fehlentscheidungen in Deutschland keine Zukunft mehr. Das ist kein Alarmismus – es ist die nüchterne Bestandsaufnahme eines der prominentesten Wirtschaftsforscher des Landes.
Der Atomausstieg hat eine Versorgungslücke gerissen, die mit erneuerbaren Energien bislang nicht geschlossen werden konnte. Der erzwungene Wechsel zu teurem LNG-Gas hat die Gaskosten dauerhaft erhöht. Der CO₂-Preis belastet Unternehmen und Bürger mit einer ideologisch motivierten Zwangslast. Und der subventionierte Industriestrompreis, den die neue Bundesregierung als Lösung feiert, ist ein auf Zeit finanziertes Pflaster über einer klaffenden Wunde, dass die Probleme nicht beseitigt, sondern lediglich umlegt. Um die Energiekosten langfristig zu senken, wären stattdessen eine Rückkehr zur Kernkraft, der Bezug von günstigem Pipelinegas sowie ein konsequenter Ausbau von Batteriespeichern erforderlich.
Da dies jedoch in absehbarer Zeit nicht umgesetzt werden wird, sind die Folgen absehbar: Produktionsverlagerungen ins Ausland, der Abbau von Arbeitsplätzen – die Deindustrialisierung betrifft letztlich die gesamte Bevölkerung. Wer darauf vertraut, dass die Politik diese Entwicklung noch aufhält, setzt auf jene Akteure, die die bestehenden Probleme maßgeblich verursacht haben.
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