Steuerlügen und Staatspleite: Warum Deutschland in den Crash geht
203 Milliarden Euro neue Schulden. Eine Tabaksteuer, die um 55 Prozent nach oben schießt. Zuckersteuer, Plastikabgabe, höhere Alkoholsteuer. Und obendrauf das Versprechen, das alles diene ja nur der Gesundheit der Bürger. Wer diesen Satz noch glaubt, der glaubt vermutlich auch, dass die Rentenkasse durch Zuwanderung saniert wird.
Der österreichische Publizist und ehemalige Politiker Gerald Grosz hat in einem bemerkenswert deutlichen Gespräch mit Dominik Kettner ausgesprochen, was Millionen Deutsche denken, aber im öffentlich-rechtlichen Diskurs kaum noch hören: Die Bürger dieses Landes werden systematisch getäuscht. Nicht durch einen einzelnen Skandal, sondern durch ein Geflecht aus Halbwahrheiten, Etikettenschwindel und einer Fiskalpolitik, die den Leistungsträger zum Bittsteller degradiert.
„Die Deutschen sind jetzt eineinhalb Jahre belogen und betrogen worden. Die Gefahr ist da. Die Richtung zeigt uns an, dass es in Deutschland Richtung Crash geht."
Das ist ein harter Satz. Aber ist er falsch? Schauen wir uns die Zahlen an – und dann darauf, was ein besonnener Anleger daraus machen kann.
Das Märchen vom Gesundheitsschutz
Beginnen wir mit dem Offensichtlichen. Wenn ein Finanzminister die Tabaksteuer massiv anhebt und das mit Prävention begründet, dann müsste das Geld folgerichtig im Gesundheitssystem landen. Tut es aber nicht. Die rund 4,4 Milliarden Euro Mehreinnahmen fließen in den allgemeinen Haushalt – also in ein Fass ohne Boden, das inzwischen zu einem beachtlichen Teil aus Zinszahlungen besteht.
Grosz kennt dieses Muster aus Österreich. Dort wurde exakt dieselbe Argumentation verwendet. Das Ergebnis?
„Kein einziger Cent fließt in den Gesundheitsbereich, sondern ins allgemeine Globalbudget – und dort im Übrigen nur mehr in die Schuldenzinsenverwaltung."
Das ist der Kern des Problems. Der Staat erfindet moralische Etiketten für fiskalische Gier. Zucker, Fett, Nikotin, Plastik – all das sind heute nicht mehr Konsumgüter, sondern Steuerobjekte mit eingebauter Rechtfertigung. Wer widerspricht, ist gegen Gesundheit und gegen die Umwelt. Ein rhetorisch perfekt konstruierter Käfig.
Warum diese Logik so gefährlich ist
- Sie ist beliebig erweiterbar. Fleisch, Fernreisen, Verbrennermotoren, Wohnfläche – die Liste möglicher „Sündensteuern" ist unendlich.
- Sie trifft überproportional die Mitte und die kleinen Einkommen. Verbrauchsteuern sind regressiv. Der Millionär spürt die Tabaksteuer nicht.
- Sie verschleiert die eigentliche Ursache: Ein Staat, der strukturell mehr ausgibt, als er jemals einnehmen kann.
Schulden ohne Wirkung: Warum 1.300 Milliarden verpuffen
Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren auf einen Schuldenpfad begeben, der historisch beispiellos ist. Sondervermögen hier, Infrastrukturpaket dort, Verteidigungsmilliarden, Klimafonds. In Summe reden wir über Größenordnungen von über 1.300 Milliarden Euro, die in den kommenden Jahren mobilisiert werden sollen.
Und was ist das Ergebnis? Kein Wachstum. Keine Aufbruchstimmung. Keine Investitionswelle. Stattdessen Rezession, Insolvenzrekorde und Abwanderung industrieller Kernbereiche.
Grosz benennt den Grund präzise: Geld allein ersetzt keine Rahmenbedingungen. Wer Milliarden in ein System pumpt, das durch Bürokratie, Regulierung und politische Fehlsteuerung gelähmt ist, füllt lediglich ein Leck – er baut kein neues Schiff.
„Deutschland ist zu einem Bürokratiemoloch verkommen, wo man mittlerweile tausende Genehmigungen braucht, um einen Betrieb anzusiedeln."
Die doppelte Bürokratiefalle
Besonders bitter: Zum hausgemachten deutschen Regulierungswahn kommt der Apparat in Brüssel. Zehntausende Beamte, deren Existenzberechtigung darin besteht, neue Richtlinien zu produzieren. Lieferkettengesetze, Taxonomien, Berichtspflichten, Nachhaltigkeitsdokumentationen.
Grosz formuliert es bildhaft: Wenn nicht Berlin das kleine grüne Pflänzlein des Wachstums abschneidet, dann übernimmt Brüssel diesen Job. Für den Mittelständler bedeutet das: Er verbringt mehr Zeit mit Formularen als mit seinem Produkt.
Diese toxische Mischung aus Schulden, Bürokratie und ideologisch motivierter Wirtschaftspolitik ist der eigentliche Sprengsatz. Und wer den Wert seines Ersparten in einem solchen Umfeld bewahren will, kommt an der Frage nach realen, greifbaren Werten kaum vorbei. Nicht umsonst hat sich der Blick vieler Anleger in den vergangenen Monaten verstärkt auf physisches Gold gerichtet – ein Vermögenswert, der weder eine Betriebsgenehmigung braucht noch eine EU-Richtlinie fürchten muss.
Die Plünderung des Sozialstaats – ein Tabu wird gebrochen
Der Sozialstaat, wie ihn die Bundesrepublik über Jahrzehnte aufgebaut hat, funktioniert nach einem simplen Prinzip: Wer einzahlt, erwirbt Anspruch. Wer in Not gerät, wird aufgefangen. Es ist ein Versicherungsprinzip, kein Wunschkonzert.
Genau dieses Prinzip, so Grosz, wurde in den vergangenen elf Jahren systematisch ausgehöhlt. Nicht durch Zufall, sondern durch politische Entscheidungen. Er verweist auf die amtlichen Statistiken zum Bürgergeld – und darauf, dass ein erheblicher Teil der Bezieher keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt oder einen Migrationshintergrund hat.
„Diese sogenannte Lüge von den Facharbeitern, die kommen und den deutschen Rentnern die Zukunft sichern werden – diese Lüge ist in sich zusammengebrochen."
Man muss diese Analyse nicht in jedem Detail teilen, um den ökonomischen Kern zu erkennen: Ein umlagefinanziertes System kollabiert, wenn das Verhältnis zwischen Einzahlern und Empfängern kippt. Das ist keine Ideologie, das ist Mathematik.
Und die Reaktion der Politik?
Statt an der Ursache anzusetzen, wird gekürzt, wo der geringste Widerstand zu erwarten ist:
- Rentenniveau unter Druck – trotz jahrzehntelanger Beitragszahlung.
- Elterngeld gestrichen oder gedeckelt – bei der niedrigsten Geburtenrate seit 1946.
- Gesundheitsleistungen zusammengestrichen, Zuzahlungen erhöht.
- Sozialausgaben insgesamt explodieren dennoch weiter.
Die Rechnung zahlt am Ende immer derselbe: der arbeitende Mensch in der Mitte der Gesellschaft. Jener, der morgens aufsteht, seine Steuern zahlt und dafür bestraft wird, dass er nicht aufgibt.
57 Cent für den Staat – 43 Cent für Sie
Es ist eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Von jedem erwirtschafteten Euro bleiben dem deutschen Durchschnittsbürger – nach Steuern, Sozialabgaben, Verbrauchsteuern und indirekten Belastungen – etwa 43 Cent. Der Rest gehört dem Staat.
Und dieser Staat erhöht in derselben Zeit die Diäten seiner Abgeordneten. Automatisch. Geräuschlos. Ohne Debatte über Verzicht.
„Der einzelne Leistungsträger, der einst ökonomisch frei war, der einst Eigentum bilden konnte, ist heute die Melkkuh – der Esel, der erst 50 Prozent abgibt und am Ende seines Leistungslebens auch noch vom Staat abhängig ist."
Die stille Enteignung des Eigentumsbildners
Grosz beschreibt einen Mechanismus, den viele intuitiv spüren, aber selten benennen können: Der Staat lässt dem Bürger gerade so viel, dass er Miete zahlen kann – aber nicht genug, um Eigentum zu bilden. Und wer kein Eigentum bildet, bleibt abhängig. Wer abhängig ist, wird lenkbar.
Genau darin liegt der politische Sprengstoff. Denn ökonomische Freiheit ist kein Luxus. Sie ist die Grundvoraussetzung jeder anderen Freiheit. Wer über sein Vermögen nicht mehr selbst entscheiden kann, entscheidet auch über sein Leben nicht mehr selbst.
Wenn die Steuerschraube blockiert – kommt die Haftung
Die vielleicht wichtigste Passage des Gesprächs betrifft die Zukunft. Was passiert, wenn die Steuerschraube ausgereizt ist? Wenn also selbst eine weitere Erhöhung der Abgabenlast keine nennenswerten Mehreinnahmen mehr bringt, weil die Basis wegbricht?
Grosz sieht die eigentliche Katastrophe nicht in den Steuern, sondern im Zinsdienst:
„Wenn der Zeitpunkt kommt, wo das Budget nicht mehr reicht, um den Zinsdienst zu bewerkstelligen, dann kann auch ein Staat in Konkurs gehen. Dann bricht es zusammen."
Und dann? Dann greift, was Grosz die kollektive Haftung jedes einzelnen Staatsbürgers nennt. Zwangsanleihen, Sonderabgaben, Lastenausgleich, Vermögensregister – die Instrumente sind historisch erprobt und rechtlich vorbereitet. Deutschland hat solche Mechanismen schon einmal erlebt. Wer glaubt, es könne nicht wieder geschehen, hat die eigene Geschichte nicht gelesen.
Der Aufwachprozess hat begonnen
Es gibt aber auch eine andere Seite dieser Entwicklung. Die Bürger sind nicht mehr bereit, alles hinzunehmen. Die Umfragewerte sprechen eine deutliche Sprache: Die Union bei rund 20 Prozent, die SPD teilweise unter 10 Prozent, die Grünen abgeschlagen, die FDP faktisch nicht mehr existent. Die AfD dagegen bundesweit bei rund 30 Prozent – in einzelnen Ländern deutlich darüber.
Ob man das begrüßt oder fürchtet, ist eine politische Frage. Ökonomisch relevant ist etwas anderes: Das Vertrauen in die etablierte Politik ist erodiert. Und Vertrauensverlust ist der Anfang jeder Währungs- und Systemkrise.
„Wer dem Volk Sicherheit, Wohlstand und Freiheit garantiert, der wird gewählt. Und wer das Volk nur verrät, der wird abgewählt. So einfach ist es."
Was tun? Der Rat eines Insiders
Am Ende des Gesprächs stellt Dominik Kettner die entscheidende Frage: Was rät ein Mann, der das politische System von innen kennt, einem Freund, der sein Erspartes schützen will?
Grosz' Antwort ist unmissverständlich – und sie überrascht nicht, wenn man seine Analyse zu Ende denkt:
„Wir sehen bei Silber und Gold, dass das ganz interessante Anlagemöglichkeiten sind. Warum? Weil es nicht nur ein abstrakter Wert ist, sondern ein angreifbarer Wert – und im Übrigen ein mobiler Wert."
Die drei Eigenschaften, die den Unterschied machen
- Physisch greifbar: Eine Goldmünze ist kein Buchungssatz, kein Anspruch gegen eine Gegenpartei, kein digitales Versprechen. Sie ist.
- Mobil: Vermögenswerte lassen sich transferieren, ohne eine Bank zu fragen – und ohne einen Staat um Erlaubnis zu bitten.
- Geschichtlich bewährt: Gold hat jede Währung, jede Regierung und jedes politische System überlebt, das je behauptet hat, es sei überflüssig.
Genau dieser Unterschied zwischen physischem Besitz und papierenem Anspruch wird derzeit intensiv diskutiert. Wer verstehen will, warum Papiergold gerade ein Comeback erlebt – und welche entscheidende Frage dabei offenbleibt, findet dort eine lesenswerte Einordnung. Ebenso spannend ist die Debatte um goldgedeckte US-Anleihen und eine mögliche Rückkehr zum Goldstandard – ein Thema, das zeigt, wie ernst selbst Regierungen das gelbe Metall wieder nehmen.
Vom Denken zum Handeln: Wie ein Einstieg aussehen kann
Theorie ist gut. Aber niemand schützt sein Vermögen durch Erkenntnis allein. Wer die Analyse von Gerald Grosz teilt, sollte praktische Konsequenzen ziehen – schrittweise, überlegt und ohne Hektik.
Für Einsteiger: klein anfangen
Der Irrglaube, man brauche ein Vermögen, um in Edelmetalle einzusteigen, hält viele Menschen unnötig zurück. Schon kleinste Stückelungen erfüllen ihren Zweck. Ein 1-Gramm-Gold Maple Leaf kostet weniger als manche Monatsrechnung – und ist echtes, greifbares Eigentum. Wer sammlerisches Interesse mitbringt, findet in der 1/200 Unze Gold „Gold Mark" 2026 in Polierter Platte mit einer Auflage von nur 5.000 Stück einen charmanten Startpunkt.
Praktisch und teilbar sind zudem Kombinationen wie die 5 x 1g Gold Münzbarren UnityBar von Heimerle + Meule – kleine Einheiten, die sich bei Bedarf einzeln abtrennen lassen.
Für den Vermögensaufbau: Klassiker mit Weltruf
Wer größere Beträge absichern möchte, greift traditionell zu bekannten Anlagemünzen mit hoher Liquidität. Der 1 Unze Gold Krügerrand 2026 ist weltweit handelbar und gilt als die meistverkaufte Anlagemünze der Geschichte. Wer flexibler bleiben will, wählt die kleinere 1/10 Unze Variante.
Daneben stehen die großen Klassiker, die in keinem durchdachten Bestand fehlen sollten:
- Maple Leaf – kanadische Präzision mit 999,9er Feingold
- Wiener Philharmoniker – Europas beliebteste Anlagemünze
- American Eagle – robust und international etabliert
- Britannia – mit ausgefeilten Sicherheitsmerkmalen
- Lunar-Serie und Känguru – Australiens Sammlerlieblinge
- China Panda – jährlich wechselndes Motiv, hohe Sammlernachfrage
Für größere Volumina bleiben klassische Goldbarren die kosteneffizienteste Variante, da der Aufschlag auf den Materialwert mit steigender Größe sinkt.
Der Preis schwankt – der Wert bleibt
Natürlich bewegt sich auch Gold nicht in gerader Linie. Wer die Entwicklung der vergangenen Monate verfolgt hat, weiß, dass es Phasen der Konsolidierung gibt – wie zuletzt, als der Goldpreis um die 4.000er-Marke zitterte, die Bodenbildung aber standhielt. Kurzfristige Volatilität ist der Preis für langfristige Stabilität.
Und während Papiergeld sich zunehmend selbst inszeniert – man denke an die Diskussion um Trump auf der Dollar-Münze – glänzt Gold weiter ganz ohne Marketing. Es braucht keine Notenbank, die es verteidigt. Keine Regierung, die für seinen Wert bürgt.
Fazit: Wer sich nicht selbst schützt, wird nicht geschützt
Die Analyse von Gerald Grosz ist unbequem. Sie ist scharf formuliert, teilweise polemisch – und genau deshalb notwendig. Denn sie zwingt zu einer Frage, der viele Bürger seit Jahren ausweichen:
Was passiert mit meinem Ersparten, wenn der Staat, dem ich vertraue, selbst zum Risiko wird?
Die Antwort darauf ist keine Frage der Parteipräferenz, sondern der Vernunft. Wer über Jahrzehnte gearbeitet, gespart und Verantwortung übernommen hat, sollte nicht darauf hoffen, dass eine politische Klasse, die 57 Cent von jedem Euro einbehält und trotzdem 203 Milliarden neue Schulden aufnimmt, plötzlich zur Sparsamkeit findet.
Die Geschichte lehrt etwas anderes. Sie lehrt, dass Papierwährungen kommen und gehen. Dass Regierungen fallen. Dass Systeme sich neu ordnen. Und dass am Ende jener am besten dasteht, der einen Teil seines Vermögens in etwas gehalten hat, das man anfassen kann.
Gold fragt nicht nach Ihrer Meinung. Es fragt nicht nach Ihrer Partei. Es liegt einfach da – und behält seinen Wert, während alles andere neu verhandelt wird.
Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis aus diesem Gespräch: Eigenverantwortung ist keine Option mehr, sie ist Pflicht. Wer wartet, bis die Politik es richtet, wird lange warten. Wer selbst handelt, hat zumindest eine Chance.
Das vollständige Gespräch zwischen Dominik Kettner und Gerald Grosz finden Sie im oben eingebetteten Video. Es lohnt sich – nicht nur wegen der klaren Worte, sondern auch wegen der ungeschminkten Innensicht eines Mannes, der das politische System von innen kennt.
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